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Donau Radweg 3 Wien Budapest Bikeline Fietsgids ! Artikel nr. 001816 Schaal: 1:75.000 Schrijver: Bikeline

Donau Radweg 3 Wien Budapest Bikeline Fietsgids !

Artikel nr. 001816 Schaal: 1:75.000 Schrijver: Bikeline

Donauradweg 3: Wenen - Boedapest 334 km
13e oplage druk 2016- Duitstalig


De fietsgids
De Bikelineboekjes zijn al jaren zeer geliefd bij onze klanten. En terecht! Het is een zeer handzame ringband met zeer gedetailleerde fietskaarten en indien nodig stadsplattegronden waar de fietsroute ook op ingetekend is. Geen gezoek in de grote stad dus. Ook zijn, indien relevant, diverse hoogtegrafieken aanwezig.
De kaartjes zijn gemaakt van scheur- watervast papier. Hiernaast vindt u zeer uitgebreide toeristische info en alle overnachtingsadressen met nauwkeurige prijsindicatie. De adressen staan op volgorde van de route. Ook campings zijn terug te vinden in de lijst. De route is twee kanten op bewegwijzerd. De meeste fietsers combineren deze bewegwijzering met de heldere kaartjes. Her en der zijn er altijd bordjes weg natuurlijk. De fietsgids past bijzonder mooi in de Ortlieb-kaarthoes
Ongelofelijk dat ze het kunnen maken, zo'n kwalitatief goede fietsgids voor nog geen 15 euro.


Gps-track 
Voorin deze fietsgids staat een code of link waarmee u op de site van Esterbauer heel eenvoudig de GPS-track kan opvragen. 


Wijzigingen



Klik op de button hierboven voor de laatste wijzigingen op de site van de uitgever Esterbauer.


Digitaal bladeren in Bikelinegids


Kaartoverzicht 


Digitaal bladeren aan de hand van een voorbeeld, de Europaradweg R1


Aansluitingen andere fietsroutes (zie ook aanverwante artikelen)
Donau deel 3 laat zich prima combineren met het Donaufietspad en Donauradweg 4 en vanaf Wenen kunt u ook door naar Praag met Greenways Praha-Wien.
Ook met de Midden-Europaroute komt u bijna in Wenen. De Donauradweg is verder onderdeel van Eurovelo 6.


Aanbevolen begeleidingskaart (zie ook aanverwante artikelen)
Hongarije heeft niet zo'n grote keus aan kaarten. De beste overzichtskaart is die van Marco Polo.

Duitstalige beschrijving van de site van Esterbauer
Über fünfzig Mal steht die Donau im Wiener Telefonbuch, als DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, als Filmverleih, als Versicherung, Strumpffabrik, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, als Raststätte oder schlicht als Donau Aloisia, Pensionistin.  In ihrer Rolle als blaue Donau ist sie im Telefonbuch nicht anzutreffen. Denn die Donau ist ebensowenig blau wie das Wienerherz golden ist. Der Walzer „An der schönen blauen Donau” von Johann Strauß Sohn ist schuld daran, dass alle Welt das Strömungsbild der Donau mit dem Dreivierteltakt verbindet. Die Donau war schon damals trüb, so trüb wie die Laune der Österreicher nach der Niederlage gegen Preußen 1866 bei Königsgrätz.  Da die Donau immer wieder bei Überflutungen katastrophale Schäden anrichtete, beschloss man ungefähr zur Zeit der Entstehung des Donauwalzers eine Regulierung des Flusses, welche im Jahr 1875 fertiggestellt wurde. Wien liegt daher nicht an der Donau, sondern am Donaukanal. Stromabwärts von Wien säumen urwüchsige, wildreiche Auwälder die Donau, an deren Rand viele Monarchen Wiens ihre Sommerresidenzen errichteten. Nach dem Krieg sprach man von den „sterbenden Schlössern”. Doch Österreich besann sich im letzten Augenblick und renovierte diese Stätten fürstlicher Jagdlust. Ein gänzlich untergegangenes Reich hat am rechten Donauufer seine Spuren hinterlassen: Carnuntum. Der Strom hält von den Überresten des römischen Stützpunktes durch mehrere Nebenarme Abstand. Die letzte große Donau-Ufersiedlung auf österreichischer Seite ist das Städtchen Hainburg, aus dessen Hafen einst die Lastkähne mit den Produkten der k. u. k. Tabakmanufaktur ausliefen. Über der Mündung der March in die Donau thront die Ruine der uralten Festung Theben. In der Ferne taucht schon die Burg von Bratislava auf. Die Donau verändert ihren Namen und wird zur slowakischen „Dunaj” und zur ungarischen „Duna”. Der Abschnitt der Donau zwischen Hainburg und Preßburg wird „ungarische Pforte” genannt. Hier trennt der Fluss die Hainburger Berge von den Kleinen Karpaten. Nachdem er Österreich verlassen hat, bildet er auf einem langen, durch Flachland führenden Abschnitt die Grenze zwischen Ungarn und der Slowakei. Da die slowakische Republik relativ klein ist, erscheint der Übergang von den Ebenen zu den Gebirgsketten sehr überraschend. Fast die Hälfte des Landes wird durch die im Norden liegenden Karpaten dominiert. Kurz nach Bratislava mag es vielleicht verwundern, warum die Donau kanalisiert wurde und die Fließgeschwindigkeit der Donau langsamer wird. Des Rätsels Lösung ist, dass Sie auf einer der größten Staudämme Mitteleuropas zuradeln. Natürlich war die Errichtung dieser Stausstufen ein großer Eingriff in die Naturlandschaft zwischen Bratislava und Komárno, jedoch ist entlang dieses Stausees ein bei der Bevölkerung von Bratislava beliebtes Naherholungsgebiet entstanden. Auf dem Staudamm bei unovo ist sogar genug Platz für ein Wassersportzentrum und für ein Museum. Nachdem sich die Donau bei Medved’ov wieder ihre Ursprünglichkeit zurückerobert hat fließt sie gemächlich an den Städten Komárno und Komárom vorbei, wo übrigens Freunde von Burgen, Festungsanlagen und Kultur sich unbedingt Zeit nehmen sollten. Doch plötzlich scheint die Donau auf einen Felsen aufzulaufen. Eine Kuppel, so groß, dass man sie zuerst für eine Luftspiegelung am Horizont hält, blockiert Sicht und Strom. Dann zeichnen sich langsam die Konturen im grauen Dunst ab, und vor geblendeten Augen erscheint die ungarische Peterskirche. Esztergom ist der Sitz des ungarischen Primas. Die klassizistische Kathedrale bildet den ersten Ton im großen Dreiklang der ungarischen Gewaltenharmonie: der zweite und dritte sind das Parlament in Pest und die Burg in Buda.  Unterhalb von Esztergom fließt die Donau noch in östliche Richtung, zwischen Zebegény und Visegrád verengt sich das Flussbett, das Gefälle wird stärker und die Strömung schneller, es bilden sich gefährliche Strudel, die vor der Stadt Visegrád wieder sanfter werden. Der gelehrte Erzbischof von Esztergom schrieb in seinem 1536 er­schienenen Buch „Hungaria” über das Königliche Schloss von Visegrád, dass es schöner und strahlender sei, als es sich mit Worten beschreiben lasse. Im 19. Jahr­hundert fehlte vom Palast schon jede Spur. Kein Stein und keine Mauer bestätigten den Bericht des ­Bischofs. Später wurden jedoch die sehr sehens­werten Ruinen des Palastes freigelegt. Nach Visegrád macht der Strom einen Bogen um steile Felsen, befreit sich aus der Umklammerung der Berge und zieht gemächlich an der alten Bischofsstadt Vác vorüber.  Am anderen Donauufer, hinter der Insel, versteckt sich das altertümliche Städtchen Szentendre. Es ist heute noch so, wie es seine Bewohner im 18. Jahrhundert errichtet haben. Wenn ungarische Regisseure einen Barock-hintergrund benötigen, schicken sie ihre Kameraleute immer dorthin. Mit ihren Winkeln, ihren zahlreichen Kirchtürmen, Stiegen und steilen Gässchen, den überbrückten Durchgängen und fliederduftenden Gärten lädt die Stadt zu einem sehr romantischen Spaziergang ein. Man atmet die Kleinstadtluft und den Knoblauchduft der heißen Lángos. Hier sind die Serben zu Hause und verleihen dem Städtchen ein südländisches Flair. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer, nirgendwo ist die Donau von Menschenhand großzügiger, prächtiger und würdiger eingefasst worden als in Budapest. Hier hat sie ihren goldenen Schnitt gefunden, hier empfängt sie von der Stadt Glanz und Leben.


Länge
Die Länge des Donau-Radweges mit Start in Wien und Endziel Budapest beträgt für die slowakische Variante 299, bzw. 306 Kilometer, für die Variante durch Ungarn 346, bzw. 353 Kilometer. Ausflüge und Varianten sind dabei nicht berücksichtigt.


Wegequalität
Die Wegequalität des Donau-Radweges zwischen Wien und Budapest ist je nach Gebiet und Land sehr unterschiedlich. In Österreich ist der Donau-Radweg bis auf ein kurzes Stück sehr gut ausgebaut und verläuft zum Großteil immer auf dem verkehrsfreien und asphaltierten Hubertusdamm.  In der Slowakei ist der Donau-Radweg seit Beendigung des Kraftwerkbaus hervorragend ausgebaut. Beiderseits des riesigen Stausees wurde ein asphaltierter Dammweg angelegt, wobei allerdings nur jener auf der rechten Seite bis nach Medved’ov durchgeht. Aus diesem Grund haben wir in unserem Buch eben nur diesen beschrieben. Zwischen Medved’ov und Štúrovo fahren Sie abwechselnd auf Straßen und auf Dammwegen, welche teils unbefestigt sind. Auch in Ungarn hat sich einiges getan. Der Donauradweg ist beschildert und wird vorerst in Donaunähe geführt. Ab Ásványráro ist der Radweg bis kurz nach Györ ausgebaut. Von Bönyrétalap bis Bábolna fahren Sie auf der Straße, die mäßig befahren ist. Ab Bábolna radeln Sie nun über Ács und Komárom nach Tata. Bis Tát führt der Weg dann teilweise auf der Bundesstraße oder auf steigungsreichen, aber ruhigen Landstraßen. Ab Esztergom gibt es ein Stück Radweg, danach ein paar Kilometer im Verkehr und ab der Fähre nach Szob können Sie auswählen, ob Sie auf dem linken oder rechten Ufer radeln wollen. Ab Zebegény bis Vác ist der Radweg am linken Ufer ausgebaut und als Donauradweg beschildert. Danach setzen Sie wieder mit der Fähre auf die Szentendrei Sziget über und fahren nach Tahitótfalu. Auf dem rechten Ufer verläuft die Strecke zu einem großen Teil im Verkehr. Ab Szentendre ist der Donauradweg dann auf dem rechten Ufer beschildert.


Beschilderung
Auch die Beschilderung fällt je nach Land sehr unterschiedlich aus. In Österreich ist der Donau-Radweg durchgehend bis zur Grenze mit rechteckig-hochgestellten, großen grünen Schildern bestückt. Die Slowakei hat diese Beschilderung in gleicher Form weitergeführt. Die Beschilderung reicht bis Medved’ov. In Ungarn ist der Donauradweg mit kleineren grünen Schildern gekennzeichnet, allerdings nicht durchgehend. Von Ásvanyráró bis nach Györ, von Zebegény bis nach Vác und von Szentendre bis Budapest. In Budapest sind alle Radfahrwege ausgeschildert. Achtung: Die Donauradwegschilder sind ebenso wie die Straßenschilder in Ungarn grün und deshalb leicht zu verwechseln!

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De Bikelineboekjes zijn al jaren zeer geliefd bij onze klanten. En terecht! Het is een zeer handzame ringband met zeer gedetailleerde fietskaarten en indien nodig stadsplattegronden waar de fietsroute ook op ingetekend is. Geen gezoek in de grote stad dus. Ook zijn, indien relevant, diverse hoogtegrafieken aanwezig.
De kaartjes zijn gemaakt van scheur- watervast papier. Hiernaast vindt u zeer uitgebreide toeristische info en alle overnachtingsadressen met nauwkeurige prijsindicatie. De adressen staan op volgorde van de route. Ook campings zijn terug te vinden in de lijst. De route is twee kanten op bewegwijzerd. De meeste fietsers combineren deze bewegwijzering met de heldere kaartjes. Her en der zijn er altijd bordjes weg natuurlijk. De fietsgids past bijzonder mooi in de Ortlieb-kaarthoes
Ongelofelijk dat ze het kunnen maken, zo'n kwalitatief goede fietsgids voor nog geen 15 euro.

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Aansluitingen andere fietsroutes (zie ook aanverwante artikelen)
Donau deel 3 laat zich prima combineren met het Donaufietspad en Donauradweg 4 en vanaf Wenen kunt u ook door naar Praag met Greenways Praha-Wien.
Ook met de Midden-Europaroute komt u bijna in Wenen. De Donauradweg is verder onderdeel van Eurovelo 6.

Aanbevolen begeleidingskaart (zie ook aanverwante artikelen)
Hongarije heeft niet zo'n grote keus aan kaarten. De beste overzichtskaart is die van Marco Polo.

Duitstalige beschrijving van de site van Esterbauer
Über fünfzig Mal steht die Donau im Wiener Telefonbuch, als DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, als Filmverleih, als Versicherung, Strumpffabrik, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, als Raststätte oder schlicht als Donau Aloisia, Pensionistin.  In ihrer Rolle als blaue Donau ist sie im Telefonbuch nicht anzutreffen. Denn die Donau ist ebensowenig blau wie das Wienerherz golden ist. Der Walzer „An der schönen blauen Donau” von Johann Strauß Sohn ist schuld daran, dass alle Welt das Strömungsbild der Donau mit dem Dreivierteltakt verbindet. Die Donau war schon damals trüb, so trüb wie die Laune der Österreicher nach der Niederlage gegen Preußen 1866 bei Königsgrätz.  Da die Donau immer wieder bei Überflutungen katastrophale Schäden anrichtete, beschloss man ungefähr zur Zeit der Entstehung des Donauwalzers eine Regulierung des Flusses, welche im Jahr 1875 fertiggestellt wurde. Wien liegt daher nicht an der Donau, sondern am Donaukanal. Stromabwärts von Wien säumen urwüchsige, wildreiche Auwälder die Donau, an deren Rand viele Monarchen Wiens ihre Sommerresidenzen errichteten. Nach dem Krieg sprach man von den „sterbenden Schlössern”. Doch Österreich besann sich im letzten Augenblick und renovierte diese Stätten fürstlicher Jagdlust. Ein gänzlich untergegangenes Reich hat am rechten Donauufer seine Spuren hinterlassen: Carnuntum. Der Strom hält von den Überresten des römischen Stützpunktes durch mehrere Nebenarme Abstand. Die letzte große Donau-Ufersiedlung auf österreichischer Seite ist das Städtchen Hainburg, aus dessen Hafen einst die Lastkähne mit den Produkten der k. u. k. Tabakmanufaktur ausliefen. Über der Mündung der March in die Donau thront die Ruine der uralten Festung Theben. In der Ferne taucht schon die Burg von Bratislava auf. Die Donau verändert ihren Namen und wird zur slowakischen „Dunaj” und zur ungarischen „Duna”. Der Abschnitt der Donau zwischen Hainburg und Preßburg wird „ungarische Pforte” genannt. Hier trennt der Fluss die Hainburger Berge von den Kleinen Karpaten. Nachdem er Österreich verlassen hat, bildet er auf einem langen, durch Flachland führenden Abschnitt die Grenze zwischen Ungarn und der Slowakei. Da die slowakische Republik relativ klein ist, erscheint der Übergang von den Ebenen zu den Gebirgsketten sehr überraschend. Fast die Hälfte des Landes wird durch die im Norden liegenden Karpaten dominiert. Kurz nach Bratislava mag es vielleicht verwundern, warum die Donau kanalisiert wurde und die Fließgeschwindigkeit der Donau langsamer wird. Des Rätsels Lösung ist, dass Sie auf einer der größten Staudämme Mitteleuropas zuradeln. Natürlich war die Errichtung dieser Stausstufen ein großer Eingriff in die Naturlandschaft zwischen Bratislava und Komárno, jedoch ist entlang dieses Stausees ein bei der Bevölkerung von Bratislava beliebtes Naherholungsgebiet entstanden. Auf dem Staudamm bei unovo ist sogar genug Platz für ein Wassersportzentrum und für ein Museum. Nachdem sich die Donau bei Medved’ov wieder ihre Ursprünglichkeit zurückerobert hat fließt sie gemächlich an den Städten Komárno und Komárom vorbei, wo übrigens Freunde von Burgen, Festungsanlagen und Kultur sich unbedingt Zeit nehmen sollten. Doch plötzlich scheint die Donau auf einen Felsen aufzulaufen. Eine Kuppel, so groß, dass man sie zuerst für eine Luftspiegelung am Horizont hält, blockiert Sicht und Strom. Dann zeichnen sich langsam die Konturen im grauen Dunst ab, und vor geblendeten Augen erscheint die ungarische Peterskirche. Esztergom ist der Sitz des ungarischen Primas. Die klassizistische Kathedrale bildet den ersten Ton im großen Dreiklang der ungarischen Gewaltenharmonie: der zweite und dritte sind das Parlament in Pest und die Burg in Buda.  Unterhalb von Esztergom fließt die Donau noch in östliche Richtung, zwischen Zebegény und Visegrád verengt sich das Flussbett, das Gefälle wird stärker und die Strömung schneller, es bilden sich gefährliche Strudel, die vor der Stadt Visegrád wieder sanfter werden. Der gelehrte Erzbischof von Esztergom schrieb in seinem 1536 er­schienenen Buch „Hungaria” über das Königliche Schloss von Visegrád, dass es schöner und strahlender sei, als es sich mit Worten beschreiben lasse. Im 19. Jahr­hundert fehlte vom Palast schon jede Spur. Kein Stein und keine Mauer bestätigten den Bericht des ­Bischofs. Später wurden jedoch die sehr sehens­werten Ruinen des Palastes freigelegt. Nach Visegrád macht der Strom einen Bogen um steile Felsen, befreit sich aus der Umklammerung der Berge und zieht gemächlich an der alten Bischofsstadt Vác vorüber.  Am anderen Donauufer, hinter der Insel, versteckt sich das altertümliche Städtchen Szentendre. Es ist heute noch so, wie es seine Bewohner im 18. Jahrhundert errichtet haben. Wenn ungarische Regisseure einen Barock-hintergrund benötigen, schicken sie ihre Kameraleute immer dorthin. Mit ihren Winkeln, ihren zahlreichen Kirchtürmen, Stiegen und steilen Gässchen, den überbrückten Durchgängen und fliederduftenden Gärten lädt die Stadt zu einem sehr romantischen Spaziergang ein. Man atmet die Kleinstadtluft und den Knoblauchduft der heißen Lángos. Hier sind die Serben zu Hause und verleihen dem Städtchen ein südländisches Flair. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer, nirgendwo ist die Donau von Menschenhand großzügiger, prächtiger und würdiger eingefasst worden als in Budapest. Hier hat sie ihren goldenen Schnitt gefunden, hier empfängt sie von der Stadt Glanz und Leben.

Länge
Die Länge des Donau-Radweges mit Start in Wien und Endziel Budapest beträgt für die slowakische Variante 299, bzw. 306 Kilometer, für die Variante durch Ungarn 346, bzw. 353 Kilometer. Ausflüge und Varianten sind dabei nicht berücksichtigt.

Wegequalität
Die Wegequalität des Donau-Radweges zwischen Wien und Budapest ist je nach Gebiet und Land sehr unterschiedlich. In Österreich ist der Donau-Radweg bis auf ein kurzes Stück sehr gut ausgebaut und verläuft zum Großteil immer auf dem verkehrsfreien und asphaltierten Hubertusdamm.  In der Slowakei ist der Donau-Radweg seit Beendigung des Kraftwerkbaus hervorragend ausgebaut. Beiderseits des riesigen Stausees wurde ein asphaltierter Dammweg angelegt, wobei allerdings nur jener auf der rechten Seite bis nach Medved’ov durchgeht. Aus diesem Grund haben wir in unserem Buch eben nur diesen beschrieben. Zwischen Medved’ov und Štúrovo fahren Sie abwechselnd auf Straßen und auf Dammwegen, welche teils unbefestigt sind. Auch in Ungarn hat sich einiges getan. Der Donauradweg ist beschildert und wird vorerst in Donaunähe geführt. Ab Ásványráro ist der Radweg bis kurz nach Györ ausgebaut. Von Bönyrétalap bis Bábolna fahren Sie auf der Straße, die mäßig befahren ist. Ab Bábolna radeln Sie nun über Ács und Komárom nach Tata. Bis Tát führt der Weg dann teilweise auf der Bundesstraße oder auf steigungsreichen, aber ruhigen Landstraßen. Ab Esztergom gibt es ein Stück Radweg, danach ein paar Kilometer im Verkehr und ab der Fähre nach Szob können Sie auswählen, ob Sie auf dem linken oder rechten Ufer radeln wollen. Ab Zebegény bis Vác ist der Radweg am linken Ufer ausgebaut und als Donauradweg beschildert. Danach setzen Sie wieder mit der Fähre auf die Szentendrei Sziget über und fahren nach Tahitótfalu. Auf dem rechten Ufer verläuft die Strecke zu einem großen Teil im Verkehr. Ab Szentendre ist der Donauradweg dann auf dem rechten Ufer beschildert.

Beschilderung
Auch die Beschilderung fällt je nach Land sehr unterschiedlich aus. In Österreich ist der Donau-Radweg durchgehend bis zur Grenze mit rechteckig-hochgestellten, großen grünen Schildern bestückt. Die Slowakei hat diese Beschilderung in gleicher Form weitergeführt. Die Beschilderung reicht bis Medved’ov. In Ungarn ist der Donauradweg mit kleineren grünen Schildern gekennzeichnet, allerdings nicht durchgehend. Von Ásvanyráró bis nach Györ, von Zebegény bis nach Vác und von Szentendre bis Budapest. In Budapest sind alle Radfahrwege ausgeschildert. Achtung: Die Donauradwegschilder sind ebenso wie die Straßenschilder in Ungarn grün und deshalb leicht zu verwechseln!

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